Pressestimmen
„Doch, ja, es gibt sie, die lange Schlange an der Kasse, wenn heutzutage Musik von heutzutage gespielt wird. Nicht überall, aber hier.“
Eleonore Büning, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Wenn es das Münchener Kammerorchester noch nicht gäbe, müsste man es wegen seiner einfallsreichen Programme und der Wandlungsfähigkeit in der Besetzung erfinden. Die Abo-Konzerte des Münchener Kammerorchesters widerlegen die These vom angeblich so konservativen Publikum, das immer nur den gleichen Beethoven, Brahms und Bruckner hören mag. Hier blüht die größte Liebe Münchens zwischen Musikern und Publikum.“
Robert Braunmüller, Abendzeitung
„Die Konzerte des Münchener Kammerorchesters gehören längst zu den erhellendsten Erlebnissen im Münchner Musikleben. Die Leidenschaft und Klugheit, mit der Chefdirigent Alexander Liebreich die einst von Christoph Poppen initiierte Ausrichtung des Orchesters weiterdenkt, führt immer wieder zu wunderbaren Programmen, die in ihrer Sinnhaftigkeit und musikalischen Intelligenz das Standardrepertoire neu beleuchten, in dem sie ihm selten oder zuvor nie Gehörtes gegenüberstellen.“
Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung
„Die Entwicklung des Ensembles beeindruckt: Hatte Christoph Poppen seinerzeit die preisgekrönte Programmierung eingeführt, die zwischen klassischem Erbe und neuer Musik vermittelt, so schärft sein Nachfolger Alexander Liebreich seit 2006 das klangliche Profil.“
Marco Frei, Neue Züricher Zeitung
„Dieser bestimmte Gestaltungswille, mit dem Chefdirigent Alexander Liebreich das Münchener Kammerorchester anführt, deutlich in der Artikulation seiner äußerst differenzierten Vorgaben, dabei von unaufdringlicher Sachlichkeit, ist musikalisch von großer Kraft: ein Musizieren, das auf den äußeren Schein verzichtet und gerade deshalb mit fundierter Ausgewogenheit begeistert.“
Andreas Pernpeintner, Süddeutsche Zeitung
„Dirigent Alexander Liebreich zeigte sein ganzes Können schließlich an Mozarts Haffner-Symphonie: In den hier mit Elan zutage geförderten Schroffheiten konnte man sich getrost zu Hause fühlen.“
Daniel Ender, Der Standard
Wie fragil man Bach musizieren kann, zeigt das Münchener Kammerorchester bei der „Air“ aus der dritten Orchestersuite. Hier wird ein Schlager zur Kostbarkeit.
Georg Rudiger, Badische Zeitung
„Irgendwann hört jeder ein berühmtes Werk wie die „Eroica“ zum ersten Mal. Dann lagern sich immer neue Erlebnis-Schichten von Konzerten und Platten wie Jahresringe an, und es wird schwer, die Frische des Anfangs wiederherzustellen. Manchmal gelingt es aber doch. […] Als Höhepunkt seiner „Politik-Saison“ gelang dem Münchener Kammerorchester bei Beethovens Dritter eine Alternative zum Breitwand-Pathos der Großorchester.“
Robert Braunmüller, Abendzeitung
„Intensität paarte sich mit Ausdruck. Jubel.“
Gabriele Luster, Münchner Merkur
„Jubel, Jubel, Jubel“
Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung
„Da blieb dem Publikum nur, der Rezension eines Kollegen nachzufolgen, der das kammerorchestrale Abo-Konzert der Vorwoche knappestmöglich auf den Begriff „Jubel, Jubel, Jubel“ gebracht hatte.“
Robert Braunmüller, Abendzeitung
„Was als Wagnis, als „elitäres, verwunschenes Projekt“ begann, hat sich längst zum Erfolgsmodell gemausert – und ist doch erst fünf Jahre alt: die Nachtmusik in der Pinakothek der Moderne.“
Gabriele Luster, Münchner Merkur
„Es wurde eine faszinierende Reise in die Stille, Fremdheit und Tiefe fernöstlichen Denkens und Musizierens hinein.“
Klaus Kalchschmid, Süddeutsche Zeitung
„One of the most satisfying classical disks of the past few months offers performances of the most intimate kind. The Munich Chamber Orchestra, conducted by Alexander Liebreich, gives Haydn’s Symphonies No. 39 and No. 45 (“Farewell”) plenty of drive and glamour in a recording (on ECM) that also offers a fascinating chamber symphony by the late Berlin-based Korean composer Isang Yun.”
Russell Platt, The New Yorker
